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Selber Bier brauen - Aus zum Bier!

Die Optimale Biertemperatur

Was genau ist eigentlich die optimale Biertemperatur?

Hopfen, Gerste, Hefe und Wasser – das reicht aus, ein gutes Bier zu brauen. Allerdings meinte man im Jahr 1995, noch einen Gedenktag ausrufen zu müssen: den „Tag des deutschen Bieres“. Gefeiert wird der Huldigungstag an der Deutschen liebstes Getränk alljährlich am 23. April.

Das Ritual

Nicht nur um den 23. April herum kommt es hier und da zum ritualisierten Biertrinken. Dazu gehört das „Stiefeltrinken“ aus geeigneten Gefäßen mit bis zu 10 Liter Inhalt – dabei geht der Stiefel reihum und der letzte Schlucknehmer muss bezahlen. Beliebt sind auch das „Metertrinken“ aus 100 cm aufgereihter Kölschbiere und das sogenannte Stacheln. Dabei kommt ein heißer Eisenstachel in das kalte Bier, an dem dann Zucker karamellisiert und damit den Geschmack typisch verändert – aber nicht nur das zugegebenermaßen egozentrische Stacheln verlangt nach einem gut temperierten Bier.

Das wohltemperierte Bier – Die optimale Biertemeperatur

In den engen Grenzen des deutschen Reinheitsgebots von 1516 werden hochinteressante Biere gebraut. Sie werden zum Hochgenuss, wenn ihre Trinktemperatur stimmt.

Altbier:

Das obergärige, dunkle Bier erhält Farbe und Geschmack durch die Verwendung von karamellisiertem Malz. Sein Name war im 19. Jahrhundert entstanden, um sich zum damals neuen, untergärigen Bier abzugrenzen. Im Rheinland hat sich aufgrund des milden Klimas die obergärige Braukunst besonders entwickelt. Alt trinkt man mit einer Temperatur von 8 bis 10 °C.

Berliner Weisse:

Die erfrischende, leicht säuerliche Berliner Weisse ist ein obergäriges Bier, das aus einer Mischung aus Gersten- und Weizenmalz gebraut wird. Man trinkt es mit 8 bis 10 °C und gern mit einem Schuss Waldmeister- oder Himbeersirup.

Bockbier:

Das Starkbier wird ober- oder untergärig und hell oder dunkel produziert. Benannt wurde es nach seiner Herkunftsstadt Einbeck. Die optimale Biertemperatur ist 8 bis 10 °C

Kölsch:

Kölsch darf nach der „Kölsch-Konvention“ des Kölner Brauereiverbandes von 1986 nur in Köln und Umgebung gebraut werden. Es ist ein helles, hochvergorenes, obergäriges und hopfenbetontes Bier mit wenig Kohlensäure und wenig feinem Schaum. In den 0,2 l Stangengläsern hat es idealerweise 5 bis 8 °C.

Lagerbier:

Lagerbier ist ein haltbares, helles Bier, das seit Beginn der untergärigen Brauweise hergestellt wird. Die beste Temperatur ist 8 °C.

Pils:

Ursprünglich war es nur in der tschechischen Stadt Pilsen gebraut worden. Das untergärige Vollbier hat einen meist kräftigen Hopfengeschmack und bei 8 °C die beste Trinktemperatur.

Schwarzbier:

Das dunkle, untergärige Bier wird mit Spezial- und Röstmalzen gebraut. Die beste Trinktemperatur ist 8 °C.

Hefeweizen:

Das obergärige helle oder dunkle Bier gärt typischerweise in der Flasche nach. Als Hefeweizen ist es trüb, als Kristallweizen klar gefiltert und am besten schmeckt Weizenbier mit 5 °C gut gekühlt – und ohne Reiskörner oder Zitronenviertel.

Leichtbier:

Dazu zählt auch das alkoholfreie Bier. Durch geringere Stammwürze oder durch technischen Alkoholentzug wird es mit 5 bis 8 °C zum Trinkgenuss.



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Kommentare


Diddy H. 16. Februar 2016 um 15:44

Jaja, das jedes Bier seine eigene, hervorragende und gute Temperatur braucht, haben die Meisten Wirte in Deutschland leider noch nicht verstanden. *zwinker*

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