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Selber Bier brauen - Aus zum Bier!

Biersorten:

Bockbier – Die Fakten


rauchbier

Wo wirds getrunken?

 Dunkele im Süden, helle im Norden

Zugehörigkeit:

 Starkbier

Stammwürze:

 >16%

Alkoholgehalt:

 ca. 7%

Gärart:

 Untergärig oder Obergärig (Weizenbock)

Charakteristik/Aussehen:

 dunkelbrau, goldbraun oder goldfarben

Brauprozess:

 Mehr Malz für höheren Stammwürzgehalt

Biergenuss:

 Bei ca. 9°

Das Bockbier in Deutschland

Die Herkunft des Bockbier

Wer als Bierkenner gerne Bockbier trinkt, der kennt im Süden Deutschlands die dunklen Bockbiere und im Norden des Landes lassen sich viele gute helle Biersorten dieser Art in Kneipen und Restaurants bestellen. Gerade in Bayern ist dieses Bier besonders beliebt, wo der Bierkenner Biersorten wie Weizenbock, Doppelbock oder Bock bestellen kann. Beim Weizenbock handelt es sich hierbei um ein obergäriges Bier, bei Bock und Doppelbock um ein untergäriges Bier. Mit einem Alkoholgehalt von um die 7 % ist das Bock ein bayerisches Bier, dass auch von Touristen gerne im Biergarten getrunken wird. In der Farbe ist es entweder dunkelbraun, goldbraun oder goldfarben. Ein vollmundiges traditionsreiches Bier, dass mit bayerischem Biergenuss verbunden wird.

Geschichte

Die Geschichte des Bockbiers beginnt schon im frühen Mittelalter, wo in Einbeck bei Hannover das erste Bockbier sich großer Beliebtheit erfreute. Im Laufe der Jahrhunderte war es in dieser Region bekannt, bis im Jahr 1615 ein Braumeister aus Einbeck nach München zog. Hier braute er in diesem Jahr das erste Bockbier und sorgte damit dafür, dass den bayerischen Biersorten ein beliebtes Bier hinzugefügt werden konnte. Hieß das Bier in den Anfängen Ainpöckisch Bier, so entwickelte sich im Laufe der Jahre der Begriff Bockbier. In nördlichen Regionen ist vor allem auch eine Biersorte wie der Maibock beliebt und in den südlichen Regionen des Landes kennt man das Bockbier als Fastenstarkbier. Der geübte Brauer nutzt die Rezeptur fürs Pils und fügt beim Bier Brauen noch mehr Malz hinzu. So wird die Stammwürze erhöht und ein gutes Bock entsteht.

Das Bockbier heute

Jedes Jahr am 19. März erfolgt der Salvator-Anstich in München auf dem Nockherberg und ein neues Bock erfreut die Bierkenner. Wer sich mit Bockbier auskennt, der wird darauf achten, dass es eine Temperatur zwischen 8 bis 10 Grad hat. Bei diesem Bier fällt der kräftige Geschmack nach Malz an. Ein Bier für einen gemütlichen Feierabend oder eine Runde mit guten Freunden. Getrunken wird das Bier aus einem Bierkrug und es gibt Bockbier als besonderes Saisonprodukt. So kann selbst in der Weihnachtszeit der Weihnachtsbock als festlichen Starkbier zu den unterschiedlichsten bayerischen Festtagsmenüs passen.