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Selber Bier brauen - Aus zum Bier!

Biersorten:

Berliner Weisse – Die Fakten


rauchbier

Wo wirds getrunken?

 Deutschland – Berlin und Umgebung

Zugehörigkeit:

 Schankbier

Stammwürze:

 > ca.7,5%

Alkoholgehalt:

 ca.2,9%

Gärart:

 Obergärig

Charakteristik/Aussehen:

 Unterschiedliche Fraben

Brauprozess:

 Mit Milchsäurebakterien

Biergenuss:

 Optimal bei 9°

Das Berliner Weisse

Herkunft des Berliner Weisse

Wer in Berlin und rund um die deutsche Hauptstadt eine Weisse mit Schuß bestellt, der wird ein Schankbier erhalten, dass mit Himbeersiryp oder Waldmeister verfeinert wird. Mit einem Alkoholgehalt von 2,8 % genießt der Bierkenner ein obergäriges Bier mit einem dezent säuerlichem Geschmack. Von der Farbe dieses spritzige Bier leicht dunkelgelb und hefetrüb. Im 20. Jahrhundert war diese Biersorte das Lieblingsgetränk der Berliner und ist es bis heute geblieben. Ein erfrischender Biergenuss, der als Mischgetränk durch die Verfeinerung mit Himbeer- oder Waldmeistersirup zu einem besonderen Geschmackserlebnis wird.

Geschichte

Die Berliner Weisse ist ein traditionsreiches Getränk, wobei das Bier schon im frühen Mittelalter als Broihans aus Halberstadt bekannt war. Nach einer Verbesserung der Braumethode ist es seit dem Jahr 1642 in Berlin als Weisse bekannt und erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. Kommen Touristen in die deutsche Hauptstadt und wollen ein typisches Berliner Getränk bestellen, dann ist die Berliner Weisse immer die beste Wahl. Der Name Berliner Weisse entstand, weil die Bezeichnung Berliner Weissbier einfach ein wenig verkürzt wurde. Die Berliner Weisse wird nach einem traditionsreichen Rezept aus Gersten- und Weizenmalz gebraut, wobei es unterschiedliche Mischungsverhältnisse gibt. Dazu werden eine obergärige Hefe verwendet und Milchsäurebakterien, was dem Bier ein hefetrübes Aussehen verleiht. Die optimale Temperatur liegt bei der Berliner Weisse bei 8 bis 10 Grad. Früher wurde die Weisse von den Berliner gerne mit einem Korn oder Kümmel getrunken. Das hat sich gewandelt und heute findet sich im Berliner Weißbier nur Himbeer- oder Waldmeistersirup.

Das Berliner Weisse heute

Die original Berliner Weisse wird aus einem Glaskelch getrunken und ist vor allem im Sommer als erfrischendes Getränk beliebt. Im Berliner Straßencafe oder im Ausflugsrestaurant, viele Berliner lieben das Berliner Weissbier und auch Städtereisende schätzen den erfrischenden Durstlöscher. Beim Zubereiten der Berliner Weisse kommt erst der Sirup in das bauchige Glas und darauf wird das Weissbier geschüttet. Zum Schluß erhält der Bierkenner noch einen Strohhalm, der aber nicht zwingend zur Berliner Weissen gehört. Was früher das Lieblingsgetränk der Besitzer von Schrebergärten war, weil es bei der Gartenarbeit so erfrischte, dass kann heute noch in Flaschen und Dosen für unterwegs gekauft werden. So ist die Berliner Weisse auch das ideale Bier für ein Picknick und für einen langen Tag am Wannsee. Haben sich Sirup und Bier erst einmal vermischt, dann überzeugt dieses trendige Getränk durch seine grünliche oder rötliche Farbe.