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Selber Bier brauen - Aus zum Bier!

Bier selber brauen – ohne Brauset

Bier selber brauen

Bier selber brauen – Muss es eigentlich immer ein Bierbrauset sein mit dem man sein eigenes Bier zusammenbraut? Wir sagen NEIN! Denn es geht auch anders, zwar ist der Weg zum eigenen Bier ohne Bierbrauset ein wenig komplizierter, funktioniert aber dennoch mit ein paar Utensilien, die man mit ein wenig Geld auch schnell zusammen gekauft hat.

Hier sind der Braukunst keine Grenzen gesetzt und man kann frei wählen wie man sein eigens selbstgebrautes gerne haben möchte. So kann man ganz viele Geschmacksrichtungen mit den richtigen Bierbraurezepten brauen. Auch bei uns auf bier-brauen.com finden Sie das passende Set für Ihr Bierexperiment!

Vorab ein paar Infos zum beliebten Bier

Der Deutsche Bundesbürger trinkt im Jahr um die 120 Liter Bier. Somit zählt das Bier zum beliebtesten Deutschen (alkoholischen) Getränk überhaupt. Daher wird es immer beliebter auch das eigene Bier zuhause zu brauen. Denn viele wissen nichts welche Geschmacksvielfalt es eigentlich bei Bier geben kann, da die größeren Brauereien einfach nicht die Möglichkeiten haben Bier in vielen verschiedenen Variationen zu brauen und zu vermarkten. Auch das Reinheitsgebot hindert viele Brauereien daran etwas Pepp in die Braukunst zu geben. Im Ausland, z. B. in Polen gibt es daher schon viele kleine Brewpubs, die sich darauf spezialisiert haben ganz spezielles Bier und Craft Bier zu zaubern. In Deutschland hingegen sind es ausschließlich die Hobbybrauer, die abtauchen können in die Geschmackswelten des Brauens.

Nun aber genug der vielen Worte und rand an unser Tutorial „Bier selber brauen„. Im folgenden führen wir Ihnen alle Schritte vor die für den Eigenversuch Bier brauen benötigt werden. Beim brauen ohne Bierbrauset läuft das ganze nämlich ein bisschen anders ab.

Was für Utensilien und Zutaten braucht man um sein Bier selber zu brauen?

Zutaten:

  • Malz
  • Hopfen
  • Bierhefe
  • Wasser (sollte ja jeder parat haben)

Die Hardware:

  • Eine Bierspindel (Diese ist wichtig um die Stammwürze des Bieres zu messen)
  • Jod (es werden nur ein paar Tropen benötigt. Stichwort: Jodtest)
  • Zwei große Eimer oder Töpfe
  • Kochthermometer
  • Ein Bettspannlaken/Bettlaken oder großes, feines Sieb
  • Ein großer Topf (mindestens 20 Liter)
  • Leere Bierflaschen um das selbst gebraute abzufüllen (ca. 40 Stück – alternativ tut es auch ein Fass)

Es fehlen bestimmte Zutaten oder Hardware? Dann haben wir am Ende dieses Tutorials Möglichkeiten aufgeführt wo diese gekauft werden können und welche unserer Erfahrung nach am besten geeignet sind.

Los geht’s – Bier selber brauen!

Dann kann es ja losgehen. Wir suchen uns nun einen passenden Brautag aus an dem wir starten möchten. Gerade für den ersten Brauversuch sollte ein bisschen Zeit eingeplant werden. Die Schritte sitzen noch nicht so gut und man muss des öfteren doch noch einmal nachschlagen wie es weiter gehen soll. Auch muss man sich erst einmal mit seiner Hadware und den Zutaten auseinandersetzen. Aber nun genug der vielen Worte. wir wollen starten!


Bier selber brauen mit den folgenden Schritten:

Schroten

Was ist Schroten?

Ein Malzkorn ist schon ein recht zähes Korn. Beim Brauprozess hat das Wasser hier kaum eine Chance bis zum Mehlkörper vorzudringen. Wir müssen also eine Möglichkeit finden das Malz aufzubrechen. Diesen Prozess des aufbrechens nennt man Schroten. Wichtig beim Schroten ist, dass die Hülle des Getreidekorns (Spelzen) erhalten bleiben, da diese als Filterschicht beim späteren Läutern dienen. Das Schroten von Braumalz passiert meist erst am Brautag selber, da das geschrotete Malz keine lange Haltbarkeit hat und den Geschmack stark beeinflussen kann.

Was ist zu tun?

Schritt Nummer eins ist das Schroten von Malz. Es kann natürlich auch schon von Anfang an bereits geschrotetes Malz verwendet werden, aber der Geschmack ist einfach nicht so gut wie bei frisch geschrotetem Braumalz. Man kann es ein wenig mit einem Kaffee vergleichen, die frisch gemahlene Variante kann man meistens deutlich herausschmecken. In unserer Anleitung versuchen wir daher den nicht so einfachen Weg. Warum? Weil es noch mehr Spaß macht und besser schmeckt! Wer keine Mühle zuhause hat (wenn Sie sich eine Mühle zulegen möchten, dann bitte eine Malzmühle aus dem Hobbybrau-Bereich), der muss halt auf bereits geschrotetes Malz umspringen oder beim Bauern in der Nachbarschaft freundlich nachfragen ob dieser einem diesen Arbeitsschritt abnimmt. Wichtig ist, dass das Braumalz nicht zu fein gemahlen wird!

  • Für 20 Liter Bier benötigen wir ca. 5 Kg frisch geschrottetes Malz (Geschrotet bedeutet: nur grob zerkleinert)

Kräftigeres Bier bekommt man durch einen höheren Anteil an Malz im Bier. Aber Vorsicht! Zu viel und der Brauversuch kann in die Hose gehen.


Einmaischen

Was ist Einmaischen?

Als Einmaischen bezeichnet man den Moment in dem man das Malzschrot mit dem Einmaischwassser, also dem derzeitigen Hauptguss vermengt und vorsichtig einkippt. Wichtig ist es darauf zu achten das beim Einmaischen so wenig Klümpchen  wie eben möglich enstehen. Hier ist gutes Durchmischen gefragt. Am besten z. B. mit einem Maischeholz.

Was ist zu tun?

Wir möchten ein Gesamtergebnis von ca. 20 Liter Bier erhalten. Wie also schon oben beschrieben benötigen wir einen ausreichenden Kessel/Topf/Glühweintopf um weiter fortfahren zu können. Dieser Schritt ist besonders wichtig. Beim Einmaischen wird der im Malz enthaltene langkettige Zucker in kurzkettigen umgewandelt!

Es werden nun 20 Liter Wasser in einen Topf gegeben. Die 20 Liter Wasser werden auf 53°C erhitzt. Sobald das Wasser die Temperatur erreicht hat geben wir das geschrotete Malz VORSICHTIG unter ständigem Rühren hinzu. Die Temperatur wird weiterhin überwacht und sollte möglichst konstant gehalten werden.


Maischen

Was ist Maischen?

Beim folgenden Maischen werden wird die Maische auf verschiedene Temperaturstufen (Rasten) gebracht. Ziel während des kompletten Prozesses ist es so viel Stärke wie eben möglich in Zucker umzuwandeln.

Was ist zu tun?

Durch ständiges Rühren verhindern wir ein Anbrennen des Malz auf dem Topfboden! Nach 15 Minuten wird die Temperatur ein wenig angehoben. Wir versuchen nun eine Temperatur von 62°C zu erreichen. Am besten in 1°C Schritten und halten diese für 30 Minuten. Nach diesen 30 Minuten heben wir die Temperatur nochmals an, auf 72°C. Diese Temperatur halten wir für weitere 30 Minuten.


Jodtest

Was ist ein Jodtest?

Der Jodtest ist nun ein kleiner Zwischenschritt den wir benötigen um zu erfahren ob durch den bisherigen Prozess schon genug Stärke aus dem Malz in Zucker umgewandelt worden ist.

Wie läuft das ganze ab?

Nehmt Euch am besten einen kleinen Löffel und füllt diesen bis zur Hälfte mit der Malz-Wasser-Mischung aus dem Topf. Nun werden 4-5 Tropfen Jod hinzu gegeben und die Flüssigkeit sollte sich verfärben:

Blau = Die Enzyme brauchen noch Zeit
Rot/Gelb = Alles ist ok

Hat die Probe nun die gewünschte Farbe gebracht kann es weiter gehen. Es wird weiter gerührt und die Mischung wird nochmals auf ca. 77°C erwärmt und für ca. 2 – 3 Minuten auf dieser Temperatur gehalten (bitte nicht höher).


Abmaischen

Was ist Abmaischen?

Das Abmaischen ist das Ende des Maischprozesses. Die Maische wird jetzt vorsichtig in den Läuterbottich geführt.

Was ist zu tun?

Im nächsten Schritt beginnen wir mit dem Läutern!


Läutern

Was ist Läutern?

Nun kommt das Tuch oder ein größeres Sieb zum Einsatz. Die Maische wird hierbei vorsichtig in das Sieb/Tuch in einen geeignetes (ausreichendes) Behältnis gesiebt. Die Maische wird so zu sagen gefiltert.


Überschwänzen

Was ist Überschwänzen?

Um möglichst alle Stärke aus dem Treber zu holen wird dieser nochmals ausgewaschen und mit Wasser welches auf ca. 76°C erhitz wurde übergossen.

Was ist zu tun?

Die Malzreststoffe welche wir vorher beim Läuter ausgesiebt haben übergießen nun mit 76°C heißen Wasser und lassen dieses in den Treber zurückfließen. Wir verwenden ca. 2,5 – 3 Liter Wasser.


Stammwürze messen

Was ist Stammwürze?

Stammwürze oder auch Stammwürzgehalt ist die Messgröße überhaupt im Bier brauen. Sie beschreibt den Dichtegrad des Bieres. Desto höher die Stammwürze ist, desto mehr stärker wird das Bier. Eine Stammwürze von z. B. 10% besagt das 10g feste Bestandteile in 100g Würze stecken. Einer groben Rechnung nach kann man nun den zu erwartenden Alkoholgehalt des Bieres messen. Grob rechnet man 2,5% Stammwürze = 1% Alkoholgehalt. Bei Einer Stammwürze von 10% hat das Bier also einen Alkoholgehalt von 4%.

Was ist zu tun?

Wir befüllen nun ein kleines Messglas mit Würze und lassen es kurz ein wenig abkühlen. Am besten lässt sich die Würze abkühlen in dem man das Messglas in den Kühlschrank stellt oder in ein mit kaltem Wasser gefüllten Eimer. Im weiteren Schritt kommt die Bierspindel zum Einsatz. Diese legen oder hängen wir nach dem abkühlen in das Messglas. Die Würze aus dem Messglas dient lediglich der Stammwürze Bestimmung und die Flüssigkeit wird auf keinen Fall wieder in den Sud gekippt.


Überschwänzen?

Haben wir bei unserer Stammwürze Messung nicht das gewünschte Ergebnis erzielt, können wir die abgesiebten Extrakstoffe nochmals übergießen (mit ca. 1 Liter 80°C). Sollte sich herausstellen, dass der Stammwürzgehalt zu hoch ist, können wir dies später strecken. Ein weiteres Überschwänzen ist also nur bei einem zu niedrigem Stammwürzgehalt (zu geringer erwarteter Alkoholgehalt) nötig .


Die Würze kochen

Was ist zu tun?

Haben wir den erwünschen Stammwürzgehalt erreicht kochen wir die Würze ca. 60 Minuten bei 100°C.


Hopfung

Was ist Hopfen?

Diese Frage ist leicht zu beantworten. Das Hopfengewächs ist eine Pflanze, die zum Bierbrauen benutzt wir und die dem Bier seine leicht bittere und herbe Note wie auch das ausgeprägte Aroma verleiht. Wenn man Bier brauen möchte, wird nur die weibliche Pflanze genutzt. Diese Pflanze hat viele positive Eigenschaften, die sich zum Beispiel in einer beruhigenden Wirkung zeigen. Beim Bier wirkt es zusätzlich schaumstabilisierend und zudem konservierend, was das Bier so lange haltbar werden lässt. Wird die Pflanze geerntet, wird auch ein kleiner Teil der Ernte zu medizinischen Zwecken genutzt, denn die Pflanze eignet sich ausgezeichnet als Sedierungsmittel. Das Gewächs steht außerdem in naher Verwandtschaft mit dem bekannten Cannabis und gehört zu der Gattung der Hanfgewächse.

Was ist zu tun?

Wir geben nun nach ca. 30 Minuten Kochzeit auf 100°C vorsichtig den Hopfen hinzu. Bei unserem geplanten Pilsbier sind das pro 100 Liter Würze 10g Hopfen gelb (Alpha). Da sich die Hopfengabe nach der Literanzahl der Würze richtet müssen wir das ganze natürlich auf unsere 20 Liter hochrechnen. Sollte 2 Mal Überschwänzt worden seien müssen wir die hinzugekommen Liter natürlich ergänzen. Wenn man einen Top mit Literanzeige wählt ist es natürlich am einfachsten. Gehen wir also von 20 Liter Würze aus, sind es 2 Gramm Hopfen (Gelb). Haben wir also einen Hopfen mit einer Gelbmenge (Alpha) von 6,5% auf 100 Gramm benötigen wir 30,78 Gramm Hopfen für unsere 20 Liter. Das entspricht dann 2 Gramm Hopfen gelb (Alpha).


Spindeln

Was ist eine Bierspindel?

Mit der Bierspindel überprüfen wir wie viel gelöste Bestandteile in der Würze enthalten sind. Dieses Verhältnis wird in Prozent angegeben. 10% oder 10° Stammwürze bedeutet, dass 10 Teile 90 Teilen Wasser gegenüberstehen. Jede Bierspindel ist auf eine genaue Temperatur geeicht. Bei den meisten sind dies 20°C.

Was ist zu tun?

Hier kommt unsere Spindel erneut zum Einsatz, es ist wichtig das diese steril ist, also am besten vorher desinfizieren! Wir entnehmen dem Sud eine kleine Menge Flüssigkeit und kühlen diese auf 20°C ab. Hier erhalten wir also den Endstammwüzgehalt des Bieres und können genaustens bestimmen wie hoch der Alkoholgehalt des Bieres nach der Hopfung nun wirklich ist. Es wird also wieder gerechnet, 2,5% Stammwürze = 1% Alkoholgehalt.


Heißtrubentfernung

Was ist Heißtrub?

Als Heißtrub oder Bruch bezeichnet man in der Brauerei das Material, das während der Würzekochung entsteht. Der Bruch besteht hauptsächlich aus denaturierten Verbindungen von Eiweißen an Gerbstoffen und aus Gewebefasern von Hopfentreber.

Was ist zu tun?

Die leicht abgekühlte Sud wieder durch unser Tuch filtern und in ein weiteres (oder vorher gesäubertes altes) Behältnis geben. Das Endergebnis des Sud sollte nun dunkel und klar seien.


Abkühlen

Was ist zu tun?

Im folgenden Schritt muss der Sud abgekühlt werden. Dies geschieht in dem wir das Gefäß in dem sich der Sud befindet in ein größeres Gefäß, wie z. B. eine Badewanne stellen und kaltes Wasser einlaufen lassen. Um den Vorgang zu beschleunigen, kann auch eine Tüte Eiswürfel (in die Abkühlflüssigkeit) hinzugefügt werden. Haben wir zum einen zu hohen Stammwürzgehalt im Bier können wir diesen auch noch zusätzlich senken in dem wir ein paar Eiswürfel dem eigentliches Sud hinzufügen, hier muss aber darauf geachtet werden, dass die Eiswürfel, die dem Sud hinzugefügt werden auch jeden Fall steril (abgekochtes Wasser) sind!

Sobald die Temperatur des Sudes eine Temperatur zwischen 9°C und 15°C erreicht hat, geben wir dem Sud die Hefe hinzu.


Hefe

Was ist Bierhefe?

Bierhefe ist eine spezielle Hefezucht, die zur Produktion vom Alkohol im späteren Bier benötigt wird. Das ist bei jedem Bier der Fall. Bei klaren Biersorten wird die Hefe später abfiltriert. Beim Bier selber brauen gibt es verschiedene Hefen: obergärig, untergärig als Hauptgruppen, und darunter noch viel mehr.

Was ist zu tun?

Bei der Bierhefe Gabe kommt es ganz darauf an welche Bierhefe/Trockenhefe verwendet wird. Hier sollte man sich auf jeden Fall an die Packungsbeilage der jeweiligen Bierhefe Hersteller halten. Es reicht hier von 2g auf 20 Liter bis hin zu 12g auf 20 Liter für ein Pils Bier.

Die Bierhefe geben wir ganz einfach dem Sud hinzu. Hiernach benötigt die Sud Ruhe!


Hauptgärung

Was ist Gären?

Als Gärung bezeichnet man energieliefernde, organisches Material zersetzende Stoffwechsel-Prozesse, die ohne Einfluss von freiem Sauerstoff stattfinden. Gärung ist immer auf die Aktivität von anaeroben oder fakultativ anaeroben Mikroorganismen (Bakterien oder Pilze) zurückzuführen.

Was ist zu tun?

Wir decken nun das Gärgefäß oder den Gärbottich mit einem Tuch zu, wichtig ist, dass nichts luftdicht verschlossen wird, damit der Druck entweichen kann.

Am besten ist es wenn man ein gesondertes Gärfass mit einem Gärspund verwendet. Hierdurch kann der Druck am besten aus dem Behälter entweichen. Hierdurch wird verhindert das sich Keime bilden und unser Bier somit ungenießbar wird.

Während der Gärung müssen wir uns entscheiden ob wir ober- oder untergäriges Bier selber brauen möchten. Hier gilt es über den Gärzeitraum hinweg eine konstante Temperatur zu halten:

  • Obergäriges Bier = 12-20 Grad Raumtemperatur
  • Untergäriges Bier = 6-12 Grad Raumtemperatur

Haben wir die Gärung nun eingeleitet heißt es abwarten. Nach ca. 1-2 Tagen wird sich auf unserer Würze eine Schaumschicht bilden. Nach weiteren 4 Tagen sollte diese dann wieder in sich zusammen fallen. Passiert dies nicht, kommt die Gärung nicht richtig in Gang. Dies kann folgende Ursachen haben.

a.) Bei der Hefegabe hat sich ein Fehler eingeschlichen und wir haben nicht auf die Temperatur geachtet. Unsere Würze war zu heiß und hat dadurch die Hefezellen, welche für die Gärung wichtig sind, zerstört. Eine erneute Hefe Gabe wäre hier also angebracht.

b.) Die Hefe ist vielleicht nicht ausreichend vermehrt worden. Durch kräftiges Rühren versuchen wir also den Sauerstoffgehalt zu erhöhen und somit die Gärung in Schwung zu bringen. Dies kann mehrmals täglich, aber nur max. 12 Mal geschehen.

Sollten diese Tipps nicht weiterhelfen ist vielleicht irgendwo ein weiterer Fehler passiert und der Sud ist hinüber und wir können noch einmal von vorne starten. Denn ohne Gärung kein Bier.


Abfüllen

Wie wird abgefüllt??

Nun (nach ca. 5 Tagen) kommt wieder unsere Bierspindel zum Einsatz und wir spindeln erneut unser Bier. Erhalten wir nun einen Wert von ca. 4% können wir unser Bier in Flaschen abfüllen, da nun der passende Moment gefunden ist und der Überdruck die flaschen nicht mehr zerstören kann. Liegt unser Wert schon unter der 4% Grenze lohnt es sich ein wenig Malzzucker in die Flaschen zu geben, da sich sonst nicht genügen Kohlensäure bilden kann. Das Bier würde sonst abgestanden schmecken.

Nun saugen wir mit einem schlauch unser Bier an und füllen es in sterile Flaschen ab. Am besten eignen sich zum verschließen der Flaschen Bügelverschlüsse mit Dichtung.

Möchten wir Flaschen benutzen die schon einmal in Verwendung waren, müssen wir diese vorher abkochen oder bei 120 Grad im Backofen sterilisieren. Da sich sonst beim der weiteren Gärung in der Flasche Keime und Pilze bilden können.


Bier selber brauen Tutorial – Das Ende

Was nun bleibt ist unser erstes selber gebrautes Bier! Prost!

Zu kompliziert? Dann kann ein Bierbauset weiterhelfen:

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